Pressemitteilung vom 07.06.2003
Mehr Sicherheit im Bad für ältere Menschen


Mit barrierefreier Ausstattung Unfallrisiken vorbeugen / Geschützter Lebensabend in den eigenen vier Wänden / Bewährte Problemlösungen namhafter deutscher Markenhersteller / Ergonomisch angepasste Waschtische mit integrierter Greifreling / Spezielle WCs auch für Rollstuhlfahrer / Rutschfeste Duschen mit Abtrennung aus Sicherheitsglas / Weitere Informationen beim örtlichen Sanitär-Handwerk /


Ratingen – Die Deutschen werden immer älter. Im Jahr 2050 wird ein Drittel der Bevölkerung älter als 60 Jahre sein. Gleichzeitig wächst der Wunsch bei den Senioren, den Lebensabend in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Das gilt auch für die derzeit 1,44 Mio. Pflegebedürftigen, die von Angehörigen oder ambulanten Diensten zuhause versorgt werden.

All diese Menschen benötigen entsprechende Wohnraumanpassungen zum Ausgleich der mehr oder weniger stark ausgeprägten Mobilitätseinschränkungen. Das gilt insbesondere für das Badezimmer, wo die Nutzer verständlicherweise großen Wert auf die Wahrung der Intimzone durch möglichst selbständige Nutzung legen. Außerdem besteht in diesem Raum, wo Wasser, Seife, Schaumbäder und Duschgels auf glatten Böden immer wieder zu Stürzen mit schwerwiegenden gesundheitlichen Konsequenzen führen, ein besonders hohes Sicherheitsbedürfnis.

Vor diesem Hintergrund ist der Begriff der barrierefreien Badausstattung entstanden. Damit sind spezielle Problemlösungen gemeint, die Risiken durch verminderte Beweglichkeit, verzögertes Reaktionsvermögen, reduzierte Sehkraft sowie andere alters- bzw. krankheitsbedingten Einschränkungen vorbeugen.

Dem Waschtisch kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, da er neben dem Händewaschen, Zähneputzen und Rasieren häufig auch der gesamten Körperpflege dient. Daher sollte er für seine Nutzer gut zugänglich sein und eine ergonomisch angepasste, flache und unterfahrbare Form besitzen. Ideal ist eine körpergerechte Form durch eine nach innen gewölbte Vorderzarge, die ein weites Vorbeugen des Oberkörpers ermöglicht sowie eine in das Design integrierte Greifreling, wie sie beispielsweise die „Vitalis“-Waschtische von Keramag aufweisen. Dazu gibt es Armaturen mit schwenkbaren Ausläufen oder ausziehbaren Schlauchbrausen. Verlängerte Bügelhebel sorgen dafür, dass der Nutzer den Einhebelmischer auch im Sitzen gut bedienen  kann. Temperaturbegrenzer schützen vor Verbrühungen.

Die Nutzung des WC´s ist mit unterschiedlichen Bewegungsabläufen verbunden, deren Ausführung älteren und körperlich behinderten Menschen schwer fallen kann. So sollte die Sitzhöhe (Oberkante Keramik einschließlich Sitzring) 48 cm betragen. Entsprechende Stand- oder wandhängende WC´s wie „Eurotrend Care“ oder „Vitalis“ von Keramag hält der örtliche Sanitärfachhandel bereit.

Ist das Badezimmer für Duschplatz und Badewanne zu klein, sollte die Entscheidung zugunsten der Dusche fallen, denn eine Badewanne stellt durch ihren Rand immer eine Barriere dar. Statt des hygienisch oft fragwürdigen Duschvorhangs empfiehlt sich eine spezielle Duschabtrennung. So wird das Modell „VarioPlus“ von Koralle auch als besonders breite zweiteilige Dusch-Schiebetür ohne Bodenprofil angeboten. Das durchgängige obere Abschlussprofil scheint optisch über der aus transparentem Einscheiben-Sicherheitsglas bestehenden Dusche zu schweben, wodurch die Leichtigkeit der gesamten Konstruktion betont wird. Das Modell ist sowohl für den Einbau in Nischen als auch zur Kombination mit einer Trennwand geeignet. Darüber hinaus gibt es eine weitere Variante als Eckdusche.

Weitere Informationen beim örtlichen Sanitär-Fachhandwerk oder:

-Waschtische und WC: Keramag, Keramische Werke AG, Abteilung Kommunikation, Postfach 10 14 20, 40834 Ratingen, Fax: 02102/916-312
-Duschabtrennungen: Koralle-Sanitärprodukte GmbH, Abteilung Kommunikation, Postfach 17 63, 32591 Vlotho, Fax: 05733/14-295



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